Samstag, 12. Juli 2014

Von Seifenblasen und Liliputanerspiegeln...2/3

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich endlich, ja wirklich endlich den 2. Urlaubspost für Euch.

Hauptsächlich wird es sich um einen richtig tollen Ausflug in ein interaktives Museum drehen.
Aber von vorn...

Der Morgen begann mit einem soliden Frühstück vom Buffet.
Es gab allerlei Brötchen und Aufschnitt und Streichzeugs.
Außerdem leckeres Rührei und Gemüse/Obst.


Wir ließen uns von allem etwas schmecken und waren zufrieden!
Der Lampenschirm unten rechts hatte es mir echt angetan, wir haben so eine Bettwäsche und ein Kissen mit Kartenmotiv und ich hätte ihn am Liebsten eingepackt!


Aufgrund des wirklich miesen Ostseewetters...



 ...beschlossen wir den Tag nicht am dramatisch angehauchten Strand zu verbringen.


Stattdessen fuhren wir spontan ins Experimenta.
Das ist ein Mitmachmuseum wo man an vielen Experimenten rund ums Thema Physik teilnehmen kann. 
Mittlerweile gibt es um die 100 "Stationen" auf dem 1000 qm großen Gelände und es wird ständig um tolle, neue Elemente erweitert.
Neben jedem Austellungsstück steht eine kleine Tafel auf der beschrieben wird was man tun kann und welche Effekte entstehen, sowie auch eine kurze und leicht verständliche Erklärung warum etwas so und so geschieht.
Alle Exponate sind sehr interessant und auch lustig aufgemacht, so dass auch ein totaler Physik-Feind wie ich großen Spaß hatte...

 Als Erstes konnte man durch kräftiges und ausdauerndes Kurbeln einen Strudel entstehen lassen und der Traummann kurbelte selbstverständlich fleißig...



...dann gab es eine Schattenwand die sehr zum Rumalbern und Verweilen einlud.
Man stellt sich davor und hält 10 sek. lang einen Schalter gedrückt.
In der Zeit kommt sehr schnelles Blitzlicht und danach...


 ...ist der Schatten auf der Wand "eingefroren".


 Es gab eine "Grimmassen" - Station, bei der erläutert wurde wieviele verschiedene Gesichtsausdrücke ein Mensch zu Stande bringen kann und auch hier wurde zum fleißigen Ausprobieren animiert...



 ...das der Spiegel ein Verhörspiegel war und man von der anderen Seite wunderbar zugucken konnte erfuhr man erst im nächsten Raum *hust*


 Es gab einen Erdbebensimulator, der uns wirklich nachdenklich gestimmt hat.
Man stand auf einer Platte und musst einen Schalter drucken. Daraufhin begann die Platte sich sehr ruckartig und schnell nach links und rechts zu bewegen.
Wenn man sich dann noch Schreie und umstürzende Möbel vorstellte war das wirklich sehr bedrückend.
Schrecklich das viele Menschen sowas in noch viel stärkerer Form erleiden müssen.


 Irgendwann rissen wir uns aber (ganz egoistisch) aus der Schwermut und fanden unser Lachen beim Schwarzlicht-Spiegel wieder...


Nach einem Endlosspiegeldreieck...


 ...ging es raus an die Seifenblasenstation.
Meine persönliche Lieblingsstation *Jippie*
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, über die ich mich aber trotzdem freute...


...gelang mir der große Seifenblasendruchbruch doch noch ganz gut...
(Ich liebe meine Pose bei dem Bild. Richtiger Schnappschuss!)


Das war genau das Richtige für einen Seifenblasenliebhaber wie mich!


Der Lieblingsmann probierte sich natürlich auch aus...


 ...und zauberte eine Menge schöner Blasen.


Typisch Mann *räusper*



Wieder drinnen wurden sich die Finger bei Geschicklichkeitsspielen verknotet...



 ...und die Gehirnzellen bei Logikrätseln überangestrengt.



Dann ging es eine Weile um Edelsteine und Bodenschätze...





...durch schweißtreibendes Graben konnte man sich in einem vorbereiteten Areal kleine, farbenfrohe Steinchen aneignen...





...und durch unermüdliches Schwenken von Schüsseln kam man an "Gold".



 Schööön!



Danach probierten wir uns wieder an einer Reihe von Geschicklichkeitsspielen...




...und ich war sehr mufflig als der Lausemann mich kurz vorm Ziel ablenkte und ich es deswegen leider nicht schaffte.




Etwas Zeit vertrieben wir uns dann noch bei ein paar Zerrspiegeln und machten lustige Fotos über die wir uns wirklich sehr amüsieren konnten...





Sind wir nicht süß als Liliputaner?





Es gab noch allerlei andere Experimente, unter anderem eine Endlosschleife die ich sehr faszinierend fand.


Zum Schluss gab es dann noch eine kleine Körperausstellung bei der man die Entwicklung eines Embryos nachvollziehen und ein "Organpuzzle" machen konnte...







Wir waren ungefähr 2 1/2 Stunden dort, was auch wirklich ausreichte, da diese Zeit vollgepackt war und man gut beschäftigt wurde.
Ich hab natürlich nicht annähernd alle Experimente fotografiert, vieles hätte auch zu viel Erklärung bedarft da es allein aus dem Bild nicht hervorgegangen wäre.
Ich kann es jedem empfehlen auch grade mit Kindern dieses Museum zu besuchen.
Es macht Spaß, ist abwechslungsreich, interessant, leicht verständlich...wirklich richtig toll!

Den Rest des Tages fuhren wir rum, kauften ganz viele Karten ein und beschrieben sie auch, aßen gut und tranken abends noch einen Cocktail...






Ließen einfach mal die Seele baumeln...und redeten, redeten und redeten...

...genossen die Zweisamkeit, die Entfernung zum Stress und Alltag...

...lebten im Hier und Jetzt!

Euer Zwiebelmädchen